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Stimmen zum Projekt

Mentees:

„Das wichtigste ist der Glaube und das Vertrauen, an euch und an eure Mentoren. Nehmt euch die Zeit und gebt euch Mühe, dann schafft ihr die Ausbildung. Besprecht euch mit euren Mentoren über alles, zu zweit ist alles viel leichter.“

„Das Mentoring läuft sehr gut. Ich habe viel bessere Noten geschrieben und bin sehr
dankbar am Programm teilzunehmen. Ich habe sehr viel von und mit meiner Mentorin
gelernt – und noch viel mehr in der Zukunft. Sie hat mir Tipps gegeben, wie ich mich gut
ins Team auf der Arbeit integrieren kann. Mittlerweile fühle ich mich pudelwohl.“

 

Mentorinnen und Mentoren:

„Ich bin jetzt seit fast einem Jahr als Mentorin im Projekt Weichenstellung tätig und bin
nach wie vor begeistert von der Projektidee. In dieser Zeit konnte ich eine grundlegende
Vertrauensbasis zu meinem Mentee aufbauen und ihn sowohl bei schulischen als auch
privaten Problemen unterstützen, auch wenn dies für mich selbst oft eine kleine
Herausforderung darstellte.
Im Juli erreichten wir dann einen kleinen Tiefpunkt, da mein Mentee seine Ausbildung
beenden wollte. Durch lange und vor allem ehrliche Gespräche, die ihm die zukünftige
Realität ohne Ausbildungsplatz verdeutlichen konnten, haben wir es gemeinsam
geschafft, dass er wieder Spaß an seinem Job gefunden hat und seine Ausbildung
weiterführt.“

 

„Im Rahmen des Projektes treffe ich mich wöchentlich mit meinem Mentee. Hier reden
wir über die vergangene, sowie die kommende Woche und über besondere Ereignisse
die innerhalb dieser Zeit anfielen. Bei Problemen und Fragen zur Ausbildung oder im
privaten Bereich, wie z.B. zur Kommunikation mit den Behörden, arbeiten wir stets
gemeinsam an einer Lösung. Auf diese Art und Weise der Zusammenarbeit ist es uns
bereits gelungen einige Steine aus dem Weg zu räumen. Allen voran konnten wir
zwischenzeitlich vorhandene Zweifel zur Fortführung der Ausbildung beheben. Als
besondere Stärke des Projektes sehe ich die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und dem
darauf aufbauenden Vertrauen an, denn erst dadurch können viele Anliegen erfolgreich
gelöst werden können.“

 

Ausbilderinnen und Ausbilder:

„Bei DIEHL ist uns die Integration und ganzheitliche Förderung unserer
neuzugewanderten Auszubildenden sehr wichtig. Die Mentorinnen unterstützen uns
dabei, indem Sie Ansprechpartner für die überfachlichen und privaten Themen unserer
geflüchteten Auszubildenden sind. Ohne das Projekt WEICHENSTELLUNG für Ausbildung
und Beruf hätten wir mehr Probleme im privaten Bereich unserer Auszubildenden. Durch
das Projekt werden wir in diesem Bereich unterstützt und das ist uns sehr wichtig, denn
wenn es privat funktioniert, dann funktioniert auch die Ausbildung. Ich finde das Projekt
deswegen super und wir sind dankbar für die Unterstützung durch die Mentorinnen.
Wenn die Auszubildenden einen festen Ansprechpartner für außerbetriebliche Probleme
haben, können wir Ausbilder uns auch besser auf die eigentliche Ausbildung unserer
Jungs konzentrieren.“

(Alexander Schweiger, DIEHL Ausbildungs- und Qualifizierungs GmbH)

 

„Das Mentoring im Projekt Weichenstellung kann die Auszubildenden ergänzend zur
schulischen und betrieblichen Ausbildung unterstützen. Bezogen auf die Unterstützung
im betrieblichen Teil der Ausbildung eignet sich das Mentoring aus unserer Sicht
besonders für vergleichsweise niedrigschwellige fachliche Themen. In der alltäglichen
Arbeit werden die Geflüchteten nicht selten mit umgangssprachlichen Ausdrücken oder
für uns selbstverständlichem Alltagswissen konfrontiert, dass aber keineswegs
vorausgesetzt werden darf. Gerade diese Inhalte finden sich aber typischerweise nicht in
den Lehrplänen wieder und können die Auszubildenden daher vor Probleme stellen. Das
Mentoring stellt eine gute Gelegenheit dar, diese Themen im Tandem aufzugreifen und
für die Arbeit wichtiges, gesellschaftliches Basiswissen zu vermitteln“

(Yunus Ziyal, Rechtsanwälte Breite Gasse)

 

Lehrkräfte:

“ Weichenstellung war für die fünf Schüler der Beruflichen Schule 1 ein sehr lohnendes
Projekt. Die häufig nicht wesentlich älteren studentischen Mentoren waren für unsere
Auszubildenden nicht nur kompetente Lernberater, sondern oft auch ein wichtiger
zwischenmenschlicher Anker. Besonders wertvoll war die kontinuierliche Begleitung, die
unseren Schülern den Übergang ins duale Ausbildungssystem erleichtert und eine
Brücke zwischen Schule und Betrieb geschlagen hat – die Weichen sind also
sprichwörtlich gestellt.“

(Natascha Sponsel, Berufliche Schule 1 Nürnberg)

 

IHK Nürnberg:

„“Weichenstellung“ bietet speziell für die Zielgruppe Geflüchtete (Migranten) eine
wertvolle Unterstützung – zum einen, weil in dem Projekt die Mentees über einen
langen Zeitraum begleitet werden und außerdem, da die Unterstützung durch
Studenten auf Augenhöhe stattfindet. So kann sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen,
das im „Ernstfall“ Ausbildungsabbrüche verhindern kann.“

(Stefan Kastner, Leiter Geschäftsbereich Berufsbildung)