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Interviews mit Mentor/-innen und Mentees

Kurz-Interviews mit Mentorinnen und Mentoren:

Ramona:

„Ich habe mich bei dem Projekt WEICHENSTELLUNG beworben, um Erfahrungen in Lehrgesprächen als Vorbereitung für den Lehrberuf zu sammeln. Außerdem wollte ich mich schon länger für ein wohltätiges Projekt engagieren. Darüber hinaus war dies die Gelegenheit mal meine eigene Komfort-Zone verlassen zu können und mich neuen Herausforderungen zu stellen!“

 

Tom:

„Das Projekt Weichenstellung bot die Möglichkeit einen Geflüchteten näher kenn zu lernen. Sich mit seinen Problemstellungen auseinander zu setzen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, was vor Allem im schulischen Bereich verlockend ist. Als zukünftiger Lehrer erschien mir dies sinnvoller als andere Vertiefungsmodule die fast nur Fachkompetenz vermitteln aber keine Umsetzungsmöglichkeiten mit Unterstützung bieten.“

 

Luisa:

„Ich habe mich bei Weichenstellung beworben, weil ich gerne neues probiere und mich gerne für Andere einsetze. Ich fand es sehr interessant eine neue Kultur kennenzulernen und mit den Mentees zu arbeiten und gemeinsame Ausflüge zu machen. Nicht nur für die Jugendlichen ist das eine gute Chance etwas zu lernen, sondern auch für die Mentor-/innen.“

 

Teresa:

„Als ich im zweiten Semester während GWB zum ersten Mal von dem Projekt hörte, war mir sofort klar, dass ich mich bewerben möchte. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen und finde den Hintergrund zu „Weichenstellung“ sehr spannend. Vor allem in dieser schwierigen Lage, in der sich die jungen Geflüchteten befinden, ist es oft nicht leicht, sich den Herausforderungen, die ein fremdes Land mit sich bringen, zu stellen. Dabei wollte ich gerne einem jungen Menschen helfen.“

 

Rudolf:

„Dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen sind in meiner Familie und Freundeskreis überwiegend Menschen vertreten die ebenfalls nicht ursprünglich aus Deutschland kommen. Ich selbst habe dadurch schon einige sprachliche Probleme festgestellt die sich ergeben können. Auch die Erfahrung mit Mitmenschen zu arbeiten, die größere Probleme mit der deutschen Sprache haben ist sehr wichtig für mein späteres Berufsleben. So kann ich vorher gelernten Methoden mit meinem Mentee ausprobieren und mithilfe seines Feedbacks meine Fähigkeiten als zukünftige Lehrkraft zu verbessern. Die Möglichkeit an einem Forschungsprojekt direkt mitzuwirken ist ebenfalls eine besondere Erfahrung. Die eigenen Berichte werden direkt verarbeitet für die Forschung und haben Auswirkungen darauf.“

 

Nadine:

„Ich merke inzwischen relativ schnell, in was für einer Stimmung mein Mentee beim wöchentlichen Treffen ist und für was er demnach empfänglich ist. Menteetreffen laufen sehr unterschiedlich ab. Überwiegend treffen wir uns in der Uni und besprechen dann erstmal, wie unsere Woche bisher lief und manchmal erzählt mein Mentee direkt, was ihn beschäftigt. Häufig sind das schulische Inhalte, z. B. Hilfe bei der Vorbereitung auf eine Probe oder bei der Erstellung eines Referates. Da mein Mentee einen technischen Beruf erlernt, stoße ich dabei manchmal an meine Grenzen. Oftmals hilft mir jedoch etwas mathematisches Verständnis weiter. Wir beschäftigten uns ebenso mit Sozialkunde- und Ethikfragen. Beispielsweise frage ich ihn vor einer Probe ab oder wir gehen einzelne Punkte nochmals durch und ich erkläre ihm diese bei Verständnisproblemen mit eigenen Worten. Manchmal markiert er sich bereits in der Schule Wörter, die er nicht versteht, und ich erkläre sie ihm. Vor allem im ersten Jahr haben wir auch häufig Deutschübungsstunden gemacht. Das Sprachaufbaumodul von Weichenstellung hat mir dafür oftmals gute Anreize geliefert. Neben sprachlichen Inhalten zeige ich ihm oft die Herangehensweise an unterschiedliche Aufgaben und Lerntechniken. Insgesamt berichtet er, dass er durch das Mentoring mehr Selbstorganisation gelernt hat. Ab und zu ist er sehr niedergeschlagen von der Arbeit und wir gehen eine Runde spazieren. Das wirkte sich bisher immer positiv auf unsere Beziehung aus.“

 

Katharina:

„Die ersten paar Sitzungen haben wir uns Zeit genommen uns kennenzulernen, Vertrauen zu fassen und unsere Ziele herauszuarbeiten. Das tolle an dem Projekt ist, dass man die Sitzungen individuell und flexibel gestalten kann. Man kann die Treffen also an den wöchentlichen Bedarf des Mentees anpassen. Der Ablauf hing meist davon ab, ob mein Mentee Praxisphasen oder Schulunterricht hatte. Je nachdem ergaben sich die Themen. Zur Arbeit kamen Fragen auf wie: Wie gehe ich mit Kollegen um? Wie verhalte ich mich? Wo gibt es kulturelle Unterschiede? Was läuft gut und nicht so gut? Was habe ich neues gelernt? In den Schulphasen haben wir uns meist über unsere Woche ausgetauscht und haben dann zusammen für Schulaufgaben gelernt oder Hausaufgaben gemacht. Die Fachsprache war bei uns am Anfang etwas problematisch. Hier haben wir zum Beispiel Sätze aufgeschlüsselt beziehungsweise vereinfacht und Karteikarten geschrieben. Man muss sich wirklich keine Gedanken machen, dass einem irgendwann die Lern- oder Gesprächsthemen ausgehen. Die Zeit jeder Sitzung vergeht besser gesagt viel zu schnell. Die Treffen haben wir meist über WhatsApp im Laufe der Woche vereinbart, das hat super geklappt. Teilweise treffen wir uns in der Uni oder im Café.“

 

Lara:

„Ich bin jetzt seit fast einem Jahr als Mentorin im Projekt Weichenstellung tätig und binnach wie vor begeistert von der Projektidee. In dieser Zeit konnte ich eine grundlegende Vertrauensbasis zu meinem Mentee aufbauen und ihn sowohl bei schulischen als auch privaten Problemen unterstützen, auch wenn dies für mich selbst oft eine kleine Herausforderung darstellte.
Im Juli erreichten wir dann einen kleinen Tiefpunkt, da mein Mentee seine Ausbildung beenden wollte. Durch lange und vor allem ehrliche Gespräche, die ihm die zukünftige Realität ohne Ausbildungsplatz verdeutlichen konnten, haben wir es gemeinsam geschafft, dass er wieder Spaß an seinem Job gefunden hat und seine Ausbildung weiterführt.“

 

Tom:

„Mein Mentee und ich wir besprechen immer vorab telefonisch wann wir uns das nächste Mal treffen. Oft haben wir in einer Woche keine Zeit und treffen uns dafür in der nächsten Woche einfach doppelt so lange. Was die Treffpunkte betrifft sind wir sehr variabel (Uni, See, Bibliothek etc.). Auch Wochentag und Uhrzeit variieren. In den Treffen sprechen wir über privates für eine gute Beziehung zueinander. Kurz darauf geht es um die fachliche und sprachliche Entwicklung des Mentees. Dazu bereite ich immer passende Aufgaben vor und gehe auch auf die Wünsche meines Mentees ein. Auch andere Probleme wie das Beantragen einer Kreditkarte, das Einrichten eines Druckers und das Unterstützen beim Ausfüllen oder Verstehen von Dokumenten waren schon Teil unserer Treffen.“

 

Teresa:

„Wir treffen uns, je nach Anlass, in einem Cafe oder in der Uni. Unsere Treffen beginnen immer erst mit Small Talk über die vergangene Woche. Mein Mentee erzählt mir, was in der Schule/Arbeit passiert ist und was sich im Bekanntenkreis verändert hat. Da mein Mentee sehr wenig Kontakt zu gebürtigen Deutschen hat und ihr dadurch manchmal das Handeln mancher Klassenkameraden oder der Sinn mancher Feiertage nicht begreiflich sind, sprechen wir auch oft über derartige Themen. Anschließend besprechen wir neu gelernte Themen aus dem Schulunterricht oder wiederholen schwierige Sachverhalte der letzten Schulblöcke. Außerdem bekommt sie jede Woche eine kleine Hausaufgabe auf, um ihre sprachlichen Kenntnisse stetig zu fördern. Zu Beginn des Projekts wusste ich manchmal nicht, ob ich die Treffen richtig strukturiere oder ob meine gewählten Schwerpunkte passend sind. Mit der Zeit weiß man aber sehr schnell, was dem Mentee hilft und in wie fern man sie unterstützen kann. Sehr wichtig für diesen Prozess war in diesem Punkt auch unser Projektleiter, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand.“

 

Chris:

„Am Anfang des Mentorings haben mein Mentee und ich uns Ziele definiert. Wir haben uns also darauf verständigt, welchen Soll-Zustand er in diversen Bereichen erreichen will und wie ich ihm dabei helfen kann. Themenbereiche waren hier zum Beispiel der Aufbau von Sprachkompetenzen und Selbstmanagementkompetenzen. Konkret z.B.: Einen fachlichen Text aus der Berufsschule eigenständig grob verstehen können. Oder: Mein Mentee hatte mich am Anfang gefragt, wie man eigentlich überhaupt an einer deutschen Schule lernt. Lernmethoden und einfachste Sprachkompetenzen in Deutsch, die für uns selbstverständlich sind, werden plötzlich Gegenstand des Lernens. Für mich implizites Wissen musste ich nun in kleine didaktisch sinnvolle Einheiten umwandeln.
Mein Mentee und ich reden aber auch viel über private Dinge. Dies ist neben der fachlichen Förderung auch ein zentraler Bestandteil bei unseren Treffen.
Bei der Vorbereitung der Treffen schaue ich mir zunächst noch einmal die oben genannten Ziele an und seine bisherige Entwicklung dazu. Dann überlege ich mir, welche konkreten Methoden und Konzepte ich zur Anwendung bringen kann und welche Anliegen mein Mentee mit in das Treffen bringen könnte. Ich lass mir dann von ihm im Vorfeld seine Unterlagen aus der Berufsschule schicken. Meistens sagt er dann auch schon, wo er gerade Schwierigkeiten beim Lernen hat. Aus meiner bisherigen Erfahrung in unserer Zusammenarbeit heraus, weiß ich dann schon meistens, welche Fragen er dann stellen wird.
Auf diese Fragen gilt es sich einfach nur vorzubereiten. Da wir auch normal über SMS miteinander kommunizieren weiß ich eigentlich auch meistens, über welche privaten Themen wir reden können und wo es für ihn auch mal gut tun könnte, über gewisse Dinge zu sprechen. Anschließend fasse ich unsere Treffen kurz schriftlich zusammen, was ich für meine Dokumentation über das Mentoring dann verwenden kann.“

 

Vithusha:

„Wir treffen uns einmal in der Woche, um abwechselnd an unserer Beziehung und an unseren vorab festgelegten Zielen (z.B. Verbesserung der Deutschkenntnisse, Verbesserung der Schulnoten) zu arbeiten. Die Treffen für die Beziehungsarbeit finden meist in einem Cafe statt und die Treffen für die Bearbeitung von Schulunterlagen meist in der Stadtbibliothek oder in der Uni. Aufgrund der Corona-Situation war kein persönliches Treffen mehr möglich, sodass wir auf alternative Kommunikationsmöglichkeiten zurückgreifen mussten. Durch beidseitiges Engagement konnten wir auch diese Herausforderung bewältigen, sodass es zu keinem Halt des Mentoring-Programms führte.“

 

Ramona:

„Mein Mentee und ich treffen uns regelmäßig einmal die Woche für 1,5 Stunden meistens im Gebäude der Universität. Unser Treffen beginnt immer mit einer kurzen Gesprächsphase in der er von seinen Erlebnissen der letzten Woche in der Berufsschule, im Betrieb und von Zuhause erzählen kann. Mir ist es sehr wichtig, dass er mir alles anvertrauen kann und daher lege ich auf diese Phase besonders viel Wert. Mir der übrigen Zeit bearbeiten wir meistens Aufgaben und Inhalte aus der Berufsschule mit denen er Schwierigkeiten hatte. Darüber hinaus lasse ich ihn Wünsche äußern, wie wir unser Treffen gestalten wollen. Am Anfang unserer Treffen haben wir viel über die deutsche Kultur gesprochen und ich habe ihm die Anlässe deutscher Feiertage erklärt. Beim nächsten Treffen brachte er mir den Koran mit und zeigte mir seine Lieblingsstellen. Aber je näher das Datum seiner Abschlussprüfung rückte, desto mehr haben wir den Fokus auf die Aufarbeitung von fachlichen Themen gesetzt. Dennoch ist der persönliche Austausch ein wichtiger Aspekt unserer Treffen geblieben.“

 

Rudolf:

„Wir treffen uns meistens an der Uni, weil es für uns beide die beste Verkehrsanbindung hat und es dort ruhige Orte gibt. Die Treffen sind auch nicht immer gleich. Sie unterscheiden sich meistens durch die aktuelle Situation des Mentees. Es kann entweder nur darum gehen seine Fragen zu Schulunterlagen zu beantworten, weil er manche Sätze bzw. Wörter nicht versteht, oder auch um sein privates Leben. Es kommt durchaus vor das der Mentee das ganze Treffen dir erzählt was ihm die Woche so widerfahren ist und du ihm zuhören musst. Möglich ist es auch das man sich zusammen mal in einem Restaurant trifft, weil er dir etwas über seine eigene Kultur zeigen möchte. Meisten übe ich mit meinem Mentee aber das sprechen oder lesen. Dafür versuche ich mir immer im Vorfeld gelernte Methoden anzuwenden, die wir an der Uni vermittelt bekommen haben. Ich selbst habe jedoch gelernt das es sehr wichtig ist spontan auf neue Situationen richtig reagieren zu können. Mein Mentee hat die Angewohnheit erst beim Treffen zu sagen, dass er mir etwas erzählen will oder ein komplett anderes Thema aus der Schule oder Arbeit bearbeiten möchte. So musste ich immer wieder spontan unvorbereitet mit ihm dieses Bearbeiten. Dennoch gibt es keine Probleme die wir beide zusammen bisher nicht lösen konnten. Mein Mentee kommt meistens hoch Motiviert zum Treffen und freut sich mit mir deutsch sprechen zu können.“

 

Rudolf:

„Ich kann viele wertvolle und nützliche Erfahrungen für mein zukünftiges Arbeitsleben als Lehrkraft für Berufliche Schulen sammeln. Zum einen kann ich meine gelernten Methoden an ihm ausprobieren und so schon für mich geeignete Unterrichtsformen feststellen. Das Feedback meines Mentees ist hier eine sehr wichtige Informationsquelle, weil er mir genau sagt was ihm nicht passt oder an welchen Punkten man etwas nicht versteht. So kann ich schon im Vorfeld herausfinden auf was ich später besser achten muss um einen erfolgreichen Unterricht halten zu können. Auch das zusammenarbeiten mit jemanden der schlecht in der deutschen Sprache ist wird für mich später wichtig sein. Es werden immer Auszubildende in meiner Klasse sitzen die wie er sprachliche Probleme haben, deshalb ist es nur von Vorteil hier schon herauszufinden wo es genau hacken kann.
Für mich ist es aber auch ein besonderes Gefühl, das die eigene Arbeit eine große Auswirkung auf ein Forschungsprojekt hat und direkt beeinflusst.“

 

Teresa:

„Persönlich macht es mir einfach sehr viel Spaß mit meinem Mentee zu arbeiten. Es ist schön, direkt sehen zu können, wie Hilfe ankommt und wie dankbar sie dafür ist. Außerdem habe ich ein viel besseres Verständnis für die Geflüchteten entwickelt und kann mich durch Erzählungen meines Mentees viel besser in ihre Lage reindenken. Auch das strukturierte Planen der Treffen trainiert man unterbewusst von Stunde zu Stunde.“

 

Katharina:

„Ich kann das Projekt nur jedem empfehlen. Mein Mentee ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich möchte ihn auf keinen Fall missen. Ich lerne immer noch einiges über seine Kultur und nehme viel von seiner positiven Art mit. Natürlich haben mir die Sitzungen und die Seminare auch in Bezug auf mein WiPäd-Studium geholfen. “

 

Luisa:

„Das Projekt hat mir bei der Entscheidung geholfen, den Lehrberuf auszuüben. Ich habe gelernt, wie ich die Treffen organisiere und konnte auch Lernstrategien für mich selbst entwickeln. Mein Mentee und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team und vertrauen uns gegenseitig. Wirklich schön ist es, dass wir durch das Kulturprogramm auch in der Freizeit etwas unternehmen. Auch mit den anderen Mentoren, Mentorinnen und Mentees sind Freundschaften entstanden.
Durch die Hospitation in Betrieb und Berufsschule bekommt man außerdem noch weitere Tipps und Hilfestellungen. Das hat uns auch für die Treffen weitergeholfen. Mittlerweile kann ich gut auf die Bedürfnisse meines Mentees eingehen und die Treffen machen uns beiden Spaß.“

 

Nadine:

„Ich konnte durch Weichenstellung leider noch vorhandene Berührungsängste abbauen. Die Ansichten meines Mentees sind oftmals sehr spannend und als angehende Lehrerin empfinde ich es als wertvoll, einmal die Hintergründe und Probleme eines Geflüchteten kennenzulernen. ´Über diesen längeren Zeitraum von zwei Jahren gibt es natürlich auch Höhen und Tiefen. Mein Mentee und ich brauchten einige Zeit, bis wir ein eingespieltes Team wurden. Für mich persönlich nehme ich daraus mit, dass man manchen Beziehungen einfach etwas Zeit geben sollte.“

 

Ramona:

„Mein Mentee fragte mich, ob wir uns auch nach dem Ende des Projektes WEICHENSTELLUNG weiter treffen können. Das machte mir klar, dass er nicht nur mein Mentee, sondern auch eine Art Freund für mich geworden war.“

 

Tom:

„Als mein Mentee eine schlechte Zeit hatte sagte er in einem Gespräch zu mir: „Ich bin froh dass ich hier in Deutschland einen guten deutschen Freund gefunden habe“. Darüber habe ich mich sehr gefreut.“

 

Rudolf:

„Ich habe keine richtige Story, aber mein Mentee hat sich bei mir bedankt. Er meinte er hat kann schon viel besser reden und lesen, versteht die Kultur besser und dass er mir für meine Hilfe sehr dankbar sei. Für mich war das ein echt schönes Gefühl.“

 

Katharina:

„Wir waren bei der Auftaktveranstaltung von unseren Nachfolgern dabei und sollten kurz etwas sagen. Ich musste meinen Mentee dazu erst überreden und dann ist er doch mit. Als er richtig souverän vor allen gesprochen hat war ich richtig stolz. Besonders, als er dann noch so etwas gesagt hat wie: „Das wichtigste ist der Glaube. Glaubt an euch und glaubt an eure Mentoren und Mentorinnen. :-)“

 

Teresa:

„Wie bereits einige Kommilitonen erzählt haben, gab es auch bei mir diesen Moment, in dem mich mein Mentee fragte, ob ich auch nach dem Projekt mit ihr befreundet sein kann. Außerdem merke ich, dass ich mittlerweile eine feste Rolle in ihrem Alltag bin und sie sich mit Problemen immer vertrauensvoll an mich wendet.“

 

Kurz-Interviews mit Mentees:

 

Hossein:

„Ich wollte mein Deutsch verbessern und ich wollte mit jemanden Kontakt haben. Ich kenne nicht viele Leute hier.“

 

Leen:

Ich hatte am Anfang Angst, in die Berufsschule zu gehen und verstand vieles nicht. Um meine Ängste abzubauen, meine Sprache zu trainieren und die schulischen Themen zu verstehen, habe ich auf den Rat meiner Berufsschullehrerin gehört und mich beworben.“

 

Sarah:

„Mir wurde das Projekt von der Caritas empfohlen und ich habe mich beworben, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern.“

 

Hossein:

„Das Kulturprogramm gefällt mir besonders. Es macht mir spaß und man sieht viel neues. Wenn ich mit meinem Mentor reden kann. Kann schon besser reden und lesen.“

 

Mojtaba:

„Ich habe mich bei Weichenstellung vor Allem beworben um meine Deutsch-Kenntnisse zu verbessern. Die Sprache ist meiner Meinung nach das Wichtigste um sich in einem neuen Land gut zurecht finden zu können. Außerdem wollte ich die deutsche Kultur besser kennen lernen und neue Freunde finden mit denen ich Spaß haben kann.“

 

Leen:

„Am besten gefallen mir die wöchentlichen Treffen. Wir reden immer sehr viel und verstehen uns gut.“

 

Sarah:

„Eigentlich Alles. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann sind es die wöchentlichen Treffen mit meiner Mentorin. Ich kann mit ihr offen über alle Probleme reden und sie hilft mir auch dabei meine Ziele zu verfolgen.“

 

Sarah:

„In der Schule verstehe ich die Inhalte besser und das Sprechen fällt mir durch die regelmäßigen Treffen auch leichter.“

 

Leen:

„Für mein Leben in Deutschland hilft mir meine Mentorin in schwierigen Situationen. Sie erklärt mir Briefe vom Jobcenter, die ich nicht verstehe, oder gibt mir persönliche Tipps.

In meiner Ausbildung habe ich durch das Mentoring in manchen Fächern schon bessere Noten bekommen. Außerdem traue ich mich mittlerweile, vor der ganzen Klasse zu sprechen und mich zu melden. Auch den Unterricht kann ich besser verstehen.“

 

Hossein:

„Kenne wenig Leute und Kultur. Es ist besser für mich mit der Hilfe zu lernen. Ich kann so besser in Deutschland leben. Die Schule hätte ich nicht geschafft ohne das Projekt. Habe Angst in Prüfung die Aufgaben nicht zu verstehen oder mich falsch auszudrücken. Mit dem Projekt ist es besser geworden. Verstehe besser die Aufgaben und sprechen. Meine Angst ist durch das Mentoring auch weniger geworden.“

 

Mojtaba:

„Es hilft mir mich sprachlich weiterzuentwickeln, damit ich mich selbständiger mit vielen Dingen auseinandersetzen kann. Viele Dinge die ich in der Schule nicht schnell genug verstehe werden durch das Mentoring vereinfacht. Das schönste für mich ist, jemanden gefunden zu haben dem ich vertrauen kann und mit dem ich über alles sprechen kann.“

 

Khalid:

„Das Mentoring läuft sehr gut. Ich habe viel bessere Noten geschrieben und bin sehr dankbar am Programm teilzunehmen. Ich habe sehr viel von und mit meiner Mentorin gelernt – und noch viel mehr in der Zukunft. Sie hat mir Tipps gegeben, wie ich mich gut ins Team auf der Arbeit integrieren kann. Mittlerweile fühle ich mich pudelwohl.“

 

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